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Die Basisübung des Chan Mi Qi Gong Nutzen
aus Sicht der westlichen Medizin Warum
ist die Basisübung des Chan Mi aus medizinischer Sicht so wertvoll und
effektiv? Die
Basisübung des Chan Mi setzt an der Wirbelsäule als der tragenden
statischen Säule des Körpers und der Hauptversorgungsbahn aller Nerven
an. Durch den (mehr oder weniger) aufrechten Gang wurde die Bedeutung der
Wirbelsäule für die Statik zentral. So können sich Haltungsschäden auf
das gesamte Wohlbefinden, innere Organe und letztendlich auch auf die
Psyche auswirken. Sowohl die vegetative (unbewusste) Nervenversorgung
durch Sympathikus und Parasympathikus als auch die Nervenversorgung des
Bewegungsapparates laufen durch die Wirbelsäule und können durch
Fehlstellungen oder Einengung wie z.B. durch einen Bandscheibenvorfall
entscheidend beeinträchtigt werden. Wenn man also eine Methode wählt,
die die Wirbelsäule reguliert, kann man damit auf den gesamten Körper
stark positiv einwirken. Über
die Wirbelsäule lassen sich die Hauptregulations-Mechanismen des Körpers
beeinflussen: Die Nervenversorgung, die hierdurch, vor allem
Parasympathisch regulierte Durchblutung, die muskuläre Spannung. Die
Wirbelsäule beinhaltet die Haupt-Steuer-Leitbahnen des Körpers, sowohl
in Form der Nerven, die im Rückenmark laufen, der Reflexbögen, die sich
ebenfalls im Rückenmark befinden als auch der Nervenknoten, die die
Wirbelsäule begleiten und direkt daneben liegen. Übungen,
die direkt an der Wirbelsäule ansetzen, sind deshalb wesentlich
effektiver als Übungen, bei denen nur die Extremitäten oder einzelne Körperregionen
bewegt werden und so nur ein indirekter und damit viel langsamer Effekt möglich
ist. Qi
Gong ist eine Bewegungsmethode, bei der Körperbewegung (und natürlich
Qi-Bewegung) mit Atemtechniken, Handhaltungen und Tönen kombiniert und
durch innere Konzentrationsübungen die Wirkung enorm verstärkt wird. Die
ersten Ziele des Übenden sind körperliche Entspannung, später sollte
die geistige Entspannung und damit innere Ruhe dazukommen. Wenn man diese
beiden Ziele erreicht hat, ist man seiner Gesundheit ein gutes Stück näher.
Ein entspannter Körper mit ruhigem Geist kann sich selbst helfen, die
Selbstheilungskräfte können ungestört arbeiten. Yin und Yang können
sich im Körper regulieren, wie die Chinesen dieses anzustrebende
Gleichgewicht beschreiben. Wer Qi Gong als reine Gesundheitsübung sieht,
hat auf dieser Stufe sein Übungsziel erreicht. Diejenigen, die Qi Gong
als Persönlichkeitswachstum und Methode der Entfaltung ihres eigenen
Potentials sehen, sollten weiter übern, bis sie den eigentlichen „Qi
Gong-Zustand“ erreicht haben, einen Zustand tiefer geistiger Ruhe und
damit absoluter innerer Konzentration. In diesem Zustand ist nichts mehr
wichtig, es ist ein Zustand der Leere, wu wie von den Chinesen genannt.
Wer diesen Zustand erreicht, kann in der Leere zur völligen Klarheit, zu
neuer Erkenntnis gelangen und seine geistigen Fähigkeiten sowie sein
Bewusstsein enorm erweitern. Dies ist das eigentliche Ziel der Qi Gong Übenden. Im
Chan Mi wird die körperliche Entspannung durch einfache Bewegungen
erreicht, was vielen leichter fällt als sich in unbewegtem Zustand, wie
z.B. beim Autogenen Training, zu entspannen. Außerdem ist die rein körperliche
Wirkung durch die entspannten Bewegungen recht schnell, auf jeden Fall
schneller als im unbewegten Zustand, zu erreichen. Gerade verspannte
Muskulatur, die durch die Verspannung unter Stauung der Durchblutung und
des Lymphflusses und damit unter Übersäuerung des Gewebes leiden, können
sich durch Bewegung leichter entspannen als ohne Bewegung. Durch die
Bewegung wird zuerst die Durchblutung gefördert, damit der Lymphfluss
verbessert und schon können Schlacken und Säuren, die unter anderem für
Schmerzentstehung verantwortlich sind, abtransportiert und entsorgt
werden. Qi
Gong hat ein einfaches Prinzip zu Grunde liegen: Die Umkehr von alltäglichem,
von Mustern, von Alterung, von Gewohntem. Schnelles wird langsam ausgeführt,
wo normalerweise der Kopf lenkt, zu kopflastig ist, führt nun der Körper,
der Bauch. Wer immer den Kopf vorn hat, lernt nun, den Kopf zuletzt
einzusetzen und dadurch seiner wohlverdienten Ruhe zuzuführen. Die Wirkung von regelmäßigem Qi Gong ist enorm: Durch eine verbesserte Haltung verbessert sich die Durchblutung, die Innervation der inneren Organe, das vegetative Nervensystem. Vor allem die verbesserte Gehirndurchblutung durch die korrekte Kopfhaltung im Qi Gong wurde bereits wissenschaftlich belegt. Durch verbesserte Hirndurchblutung verbessert sich die Konzentration, die Leistungsfähigkeit, die Klarheit und alle geistigen Fähigkeiten. Durch
die entspannten Bewegungen kann der ganze Körper entschlacken, bisher
unbewegte Regionen werden wieder bewegt, „belebt“, damit besser
durchblutet, der Lymphfluß verbessert und Stoffwechselprodukte können
abtransportiert werden. Damit findet eine Entsäuerung des Gewebes statt,
schmerzende Regionen können wieder schmerzfrei werden. Qi
Gong stellt bei richtiger Übungspraxis auf einfache Weise die
Grundregulation sowohl im Bereich zwischen den Zellen als auch im Bereich
der Nervenversorgung und der Durchblutung wieder her. Yin und Yang
regulieren sich, wie die Chinesen sagen. Wenn Yin und Yang im Körper
vollständig ausgeglichen sind, herrscht Gesundheit. Ein
wichtiger Teil des Chan Mi Qi Gong ist das innere Lächeln. Durch dieses
innere Lächeln wird die Entspannung verstärkt, das Wohlbefinden
gesteigert, und bei der täglichen Anwendung im Alltag können Sie
beobachten, wie erstaunlich viel positiver die Rückmeldungen Ihrer Umwelt
werden. Wie
alle genialen Methoden ist das Prinzip der Basisübung so einfach. Die
Basisübung des Chan Mi wurde aus hochkomplexen Bewegungsmustern der Übungspraxis
tibetischer Mönche extrahiert, auf das wesentliche reduziert und damit
dem westlichen Menschen zugänglich gemacht. Ein
wesentlicher Vorteil des Qi Gong ist, dass Sie keine aufwändige
Spezialkleidung benötigen, keinen speziellen Übungsraum, keine teure
Ausstattung. Wo auch immer Sie stehen und es ruhig genug ist, können Sie
üben. Fremd
für den westlichen Menschen ist nur die urchinesische Idee, dass der
Mensch sein Schicksal selbst in der Hand hat, speziell für seine
Gesundheit und seine Gesunderhaltung selbst verantwortlich ist und nicht
der Hausarzt auf Krankenschein. Vor diesem Grundverständnis sind sich im
Laufe der Jahrtausende eine unendliche Vielzahl von unterschiedlichsten
Techniken entstanden und wurden über diese lange Zeit vervollkommnet. Die
meisten Qi Gong Übungen haben sich über die lange Zeit bewährt, anders
als die Unzahl jährlich neu entstehender Fitness-Trends in den
Fitness-Studios. Qi
Gong können Sie völlig ohne den geistigen Hindergrund des Buddhismus üben,
als reine Gesundheitsübung und haben gleichzeitig den Vorteil, dass die
Übungen über Jahrtausende optimiert wurden und sich bewährt haben. Sie riskieren, mit Qi Gong gesund zu werden oder zumindest sich Gutes zu tun und Ihrer Gesundheit ein großes Stück näher zu kommen.
Wir freuen uns auf Kurse mit Ihnen! |
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